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Labornetzgeräte

Labornetzgeräte sind grundlegende Werkzeuge in der Elektronikentwicklung, der Fertigung und in Prüfumgebungen. Sie ermöglichen eine präzise, sichere und flexible Stromversorgung, die für das Testen, Entwickeln und Absichern elektronischer Systeme unerlässlich ist. Mit ihrer Ausstattung an Schutz-, Mess- und Steuerfunktionen bilden sie die technische Basis für kontrollierte, reproduzierbare und sichere Versorgungsbedingungen elektronischer Baugruppen und Schaltungen. 

Präzise Spannungs- und Stromeinstellung 

Ein zentrales Merkmal von Labornetzgeräten ist die Fähigkeit zur exakten Einstellung von Ausgangsspannung und Strombegrenzung. Diese Präzision ist entscheidend, um elektronische Komponenten unter definierten Betriebsbedingungen zu testen, ohne sie zu beschädigen oder von realitätsfernen Parametern auszugehen. So lassen sich sowohl Entwicklungsprozesse als auch Testreihen systematisch und wiederholbar gestalten. 

Schutzfunktionen für sichere Tests 

Labornetzgeräte bieten umfassende Schutzfunktionen wie Überstrom- und Überspannungsschutz, die empfindliche Prüflinge zuverlässig vor Beschädigung bewahren. Besonders bei der Arbeit mit Prototypen, neuen Schaltungen oder bei Fehleranalysen schützen diese Funktionen sowohl das Testobjekt als auch den Versuchsaufbau vor unkontrollierten Zuständen. 

Zwei Betriebsmodi: Konstantspannung und Konstantstrom 

Zur Anpassung an unterschiedliche Testanforderungen lassen sich Labornetzgeräte im Konstantspannungsmodus (CV, Constant Voltage) oder Konstantstrommodus (CC, Constant Current) betreiben. Während im CV-Modus eine feste Spannung bei variierendem Strom bereitgestellt wird, hält der CC-Modus den Strom konstant, unabhängig von der anliegenden Spannung – je nach Anwendung kann so gezielt die gewünschte Belastungsart realisiert werden. 

Integrierte Mess- und Überwachungsfunktionen 

Eine weitere wichtige Eigenschaft ist die permanente Anzeige und Überwachung von Spannung und Strom. Moderne Geräte erlauben die Echtzeitkontrolle aller Ausgangsgrößen, was die Fehlerdiagnose, Entwicklungstests sowie die Qualitätssicherung erheblich vereinfacht. Die visuelle Rückmeldung hilft dabei, Unregelmäßigkeiten sofort zu erkennen und gezielt gegenzusteuern. 

Vielseitigkeit und Anwendungsmöglichkeiten 

Viele Labornetzgeräte verfügen über mehrere, unabhängig regelbare Ausgänge, die oft galvanisch voneinander getrennt sind. Diese Mehrkanaligkeit eröffnet den parallelen oder seriellen Betrieb verschiedener Verbraucher oder Schaltungsteile. Dadurch eignen sich die Geräte für ein breites Anwendungsspektrum – von der Einzelprüfung bis zur Systemversorgung in komplexen Testaufbauten. 

Grundausstattung für den Elektronikarbeitsplatz 

Durch ihre Funktionalität, Flexibilität und Sicherheit gehören Labornetzgeräte zur Standardausstattung professioneller Elektronikarbeitsplätze. In Entwicklungs- und Prüflaboren sind sie unverzichtbar für reproduzierbare Versuchsbedingungen, sichere Energieversorgung und die präzise Analyse elektronischer Systeme. 

 

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