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Arbeitsplatzsysteme

Ein Arbeitsplatzsystem für Elektrolabore in Forschung, Wissenschaft oder Ausbildung bezeichnet eine modular aufgebaute, umfassende Lösung, die alle wesentlichen Elemente für das Arbeiten mit elektrischen und elektronischen Komponenten integriert. Solche Systeme gehen weit über einen einfachen Arbeitstisch hinaus und bieten eine durchdachte Kombination aus Möbeln, technischer Infrastruktur und sicherheitsrelevanten Ausstattungen. 

Zentrale Merkmale eines Arbeitsplatzsystems für Elektrolabore 

  • Modularität und Flexibilität: Die Systeme bestehen aus modularen Komponenten wie Labortischen, Gerätecockpits, Ablageboards, Werkzeugwänden und weiteren Anbauelementen, die sich flexibel an die jeweiligen Anforderungen anpassen lassen. So können Arbeitsplätze individuell konfiguriert und bei Bedarf erweitert oder umgebaut werden. 
  • Technische Integration: Ein Arbeitsplatzsystem umfasst die Integration von Strom- und Datenversorgung, ESD-Schutz (Schutz vor elektrostatischer Entladung), normgerechte Erdung, Kabelmanagement sowie die Möglichkeit, Mess- und Prüfgeräte wie Netzgeräte, Oszilloskope, Multimeter und Funktionsgeneratoren dauerhaft und sicher zu installieren. 
  • Ergonomie und Sicherheit: Die Systeme sind auf ergonomisches Arbeiten ausgelegt, z.B. durch höhenverstellbare Tische, abgeschrägte Geräteaufbauten und ausreichend große Arbeitsflächen. Elektrische Sicherheitseinrichtungen wie Fehlerstromschutzschalter (RCD) und spezielle ESD-Maßnahmen sind obligatorisch. 
  • Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit: Arbeitsplatzsysteme wie das ABZ-System oder das BASIC-System zeichnen sich durch robuste Bauweise, langlebige Materialien und eine wirtschaftliche, zukunftssichere Investition aus. 
  • Spezialisierung für ESD-Schutz: In Bereichen, in denen mit empfindlichen elektronischen Bauteilen gearbeitet wird, sind ESD-gerechte Komponenten wie ableitfähige Arbeitsplatten, spezielle Stühle, Werkzeuge und Lagerbehälter integraler Bestandteil des Systems. 
  • Einsatz moderner Technologien: Innovative Systeme bieten Möglichkeiten zur Fernsteuerung von Laboren, automatisierte Prüfabläufe und intelligente Raumsteuerung, was besonders in der Forschung und Ausbildung Vorteile bringt. 

 

Typische Komponenten eines Arbeitsplatzsystems 

Komponente Funktion und Nutzen 
Labortisch/Arbeitstisch Zentrale Arbeitsfläche, oft modular und höhenverstellbar 
Gerätecockpit/Regale Sichere Aufnahme und Organisation von Messgeräten 
ESD-Schutzsysteme Schutz vor elektrostatischer Entladung 
Strom- und Datenanschlüsse Sichere Versorgung und Vernetzung 
Kabelmanagement Ordnung und Sicherheit für Leitungen 
Beleuchtung Ausreichende, blendfreie Arbeitsbeleuchtung 
Stauraum/Schränke Aufbewahrung von Werkzeugen und Bauteilen 
Ergonomische Stühle Komfort und Gesundheitsschutz 

 

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