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Systemmaße

Systemmaße bezeichnen im Kontext von Arbeitsplatz- und Aufbewahrungslösungen standardisierte Abmessungen, nach denen Module und Komponenten wie Regale, Schubladen, Behälter oder Schranksysteme gefertigt werden. Diese Maße bilden die Grundlage für einheitliche, modulare und effiziente Systeme, die eine flexible Kombination und Erweiterung ermöglichen, die Planung erleichtern und eine optimale Raumnutzung gewährleisten. Die Standardisierung erlaubt es, Komponenten verschiedener Hersteller miteinander zu kombinieren, sofern sie auf denselben Maßsystemen basieren. 

Vorteile und Anwendungen von Systemmaßen 

  • Modularität: Ein wesentliches Merkmal von Systemmaßen ist ihre Modularität. Komponenten wie Regalböden, Schubladen oder Aufbewahrungsboxen werden nach festgelegten Maßvorgaben gefertigt. Dies ermöglicht eine beliebige Zusammenstellung und Erweiterung der Elemente. Systeme unterschiedlicher Anbieter sind dabei untereinander kompatibel, sofern sie auf identischen Maßstandards beruhen. So lassen sich beispielsweise Sichtlagerkästen oder Schubladensysteme problemlos in bestehende Regale integrieren. 
  • Effiziente Raumnutzung: Systemmaße tragen maßgeblich zur optimalen Nutzung vorhandener Räume bei. Die Abmessungen sind so gewählt, dass sie sich an typischen Raumhöhen und -breiten sowie an etablierten Normformaten wie DIN A4 oder DIN A3 orientieren. Dadurch lassen sich Lager- und Arbeitsflächen strukturiert und platzsparend gestalten, ohne unnötige Zwischenräume oder Verschnitt. 
  • Vereinfachte Planung: Durch klar definierte Modulmaße wird die Planung und Konfiguration von Aufbewahrungslösungen erheblich vereinfacht. Die einheitlichen Maße ermöglichen eine präzise Konzeption im Vorfeld, sodass Regale, Schränke und andere Elemente millimetergenau geplant und montiert werden können. Dies erleichtert nicht nur die Umsetzung, sondern reduziert auch Fehlerquellen bei der Planung. 
  • Hohe Flexibilität: Systemmaße bieten ein hohes Maß an Flexibilität bei der Erweiterung oder Anpassung bestehender Systeme. Arbeitsplatz- oder Regallösungen können bei steigendem Bedarf modular ergänzt oder umgestaltet werden – ohne kostenintensive Sonderanfertigungen. Dadurch sind solche Systeme besonders nachhaltig und anpassungsfähig an sich verändernde Anforderungen. 

 

Beispiele gängiger Systemmaße 

  • Regale und Schranksysteme: In der Praxis haben sich bestimmte Breitenmaße etabliert, etwa 45 cm, 60 cm und 90 cm (bzw. 451 mm, 607 mm und 902 mm). Diese Maße orientieren sich an gängigen Rasterbreiten und ermöglichen die Kombination mehrerer Einheiten zu größeren Systemen. 
  • Aufbewahrungsboxen und Dokumentenformate: Viele Aufbewahrungselemente, insbesondere Boxen und Ordner, richten sich nach den Formaten DIN A4 oder DIN A3. Dies gewährleistet eine passgenaue und geordnete Ablage von Dokumenten, Mappen und Unterlagen. 
  • Arbeitsplatzsysteme: Auch Komponenten wie Arbeitsflächen, Schubladenelemente oder Lochplatten folgen standardisierten Systemmaßen. Dadurch können zusätzliche Module – etwa Werkzeugeinsätze oder Organisationshilfen – problemlos integriert und ergonomisch sinnvoll positioniert werden. 

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