Virtuelle Planung
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Rutschhemmende Unterlagen, wie z. B. Antirutschmatten, spielen in der Branche der Fahrzeugeinrichtungen und Systeme zur Ausrüstung von Fahrzeugen eine zentrale Rolle. Besonders für Handwerks- und Serviceunternehmen, die regelmäßig Werkzeuge, Geräte oder Materialien transportieren, sind sie ein wesentlicher Bestandteil einer sicheren und effizienten Ladungssicherung. Neben dem Schutz der Ladung tragen sie maßgeblich zur Verkehrssicherheit, zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sowie zur Optimierung betrieblicher Abläufe bei.
Die wichtigste Funktion rutschhemmender Unterlagen ist die Verbesserung der Reibung zwischen Ladung und Ladefläche. Durch den erhöhten Gleitreibbeiwert wird verhindert, dass sich die transportierten Güter während der Fahrt verschieben, kippen oder herabfallen. Dies schützt nicht nur die Fracht, sondern auch Fahrzeuginsassen sowie andere Verkehrsteilnehmer. Besonders bei abrupten Bremsmanövern oder Kurvenfahrten verringert sich das Risiko gefährlicher Ladungsbewegungen deutlich.
Durch den Einsatz von Antirutschmatten kann die notwendige Vorspannkraft bei der Ladungssicherung reduziert werden. In vielen Fällen erlaubt der verbesserte Halt den Einsatz von weniger Zurrgurten oder Spanngurten, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Das spart Zeit beim Be- und Entladen und vereinfacht die täglichen Arbeitsprozesse – ein nicht zu unterschätzender Vorteil für Handwerks- und Servicefahrzeuge mit häufig wechselnden Ladungen und kurzen Einsatzzyklen.
Für Handwerker und Dienstleister ist der Transport von hochwertigen Werkzeugen, Maschinen oder Materialien Alltag. Diese Gegenstände sind oft empfindlich gegenüber Erschütterungen oder Stößen. Rutschhemmende Unterlagen bieten nicht nur Halt, sondern wirken auch stoßdämpfend und tragen somit zum physischen Schutz der Fracht bei. Dies reduziert Reparatur- und Ersatzkosten und verhindert unnötige Ausfallzeiten.
Die Bedeutung rutschhemmender Materialien ist auch in rechtlicher Hinsicht belegt. In Deutschland wird die Ladungssicherung unter anderem durch die VDI-Richtlinie 2700 und die DIN 75410 geregelt. Diese schreiben vor, dass Ladungen so gesichert sein müssen, dass sie bei normalen Verkehrsbedingungen nicht verrutschen oder umkippen können. Der Einsatz rutschhemmender Unterlagen stellt eine anerkannte Maßnahme dar, um diese Anforderungen zu erfüllen und Haftungsrisiken bei Kontrollen oder Unfällen zu minimieren.
Antirutschmatten und ähnliche Unterlagen zeichnen sich durch hohe Flexibilität und einfache Handhabung aus. Sie lassen sich problemlos zuschneiden, verlegen und bei Bedarf wiederverwenden. Unabhängig vom Fahrzeugtyp – ob Transporter, Pritschenfahrzeug oder Lkw – können sie an die jeweilige Ladefläche angepasst werden. Diese universelle Einsetzbarkeit macht sie besonders attraktiv für Unternehmen mit unterschiedlichen Fahrzeugklassen oder wechselnden Transportanforderungen.
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