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Raumausstattungen im Rahmen der Ausbildung und des Trainings von Elektroberufen bezeichnen die Gesamtheit aller technischen, funktionalen und ergonomischen Einrichtungen eines Fachraums oder Elektrolabors, die für die Vermittlung von Ausbildungsinhalten erforderlich sind. Dazu zählen spezialisierte Möbel, Versorgungseinrichtungen, Lehr- und Lernmittel, Sicherheitskomponenten sowie digitale Steuerungs- und Vernetzungstechnologien. Diese Ausstattung bildet die physische und technische Grundlage für den Aufbau, Betrieb und die Nutzung moderner Ausbildungsräume. Sie ermöglicht eine praxisnahe, sichere und zukunftsorientierte Ausbildung, die alle relevanten Lernfelder der Elektrotechnik – von der Installationstechnik über Steuerungstechnik bis hin zu Automatisierung und Digitalisierung – realitätsnah abdeckt.
Unter dem Begriff „Raumausstattung“ wird ein breites Spektrum an Einrichtungselementen verstanden, die sich funktional gliedern lassen:
Diese Kategorie umfasst modular aufgebaute Arbeitstische, Elektromontagetische sowie höhenverstellbare und häufig ESD-geschützte Tische. Ergänzt werden sie durch Schränke, mobile Container und andere Stauräume, die speziell für die elektrotechnische Ausbildung konzipiert sind. Sie bieten strukturierte Arbeitsflächen und ermöglichen eine effiziente Organisation des Lernumfelds.
Zur sicheren und flexiblen Versorgung der Arbeitsplätze mit Strom, Daten, Gas oder Wasser dienen Energieboards, Medienkanäle, deckenhängende Medienampeln sowie Mediensäulen. Diese Einrichtungen gewährleisten den normgerechten Betrieb von Geräten und Versuchsaufbauten und sind ein zentraler Bestandteil der funktionalen Infrastruktur.
Für die flexible Nutzung und Positionierung von Messgeräten, Netzteilen, Prüfgeräten und elektronischen Komponenten kommen mobile oder stationäre Geräteträger und Gerätewagen zum Einsatz. Sie fördern die Mobilität im Labor und erleichtern den Auf- und Umbau von technischen Versuchen.
Zu den didaktischen Einrichtungen zählen Einschubsysteme, Didactrahmen, Rasterwände und Lerntafeln, an denen verschiedene Lehrmodule montiert werden können. Diese Systeme ermöglichen eine variable Gestaltung des Unterrichts und fördern handlungsorientiertes Lernen durch experimentelle Anwendungen.
Ein effektives Ausbildungslabor berücksichtigt umfassende Schutzmaßnahmen und ergonomische Aspekte. Dazu zählen ESD-Schutzsysteme (z. B. leitfähige Möbel und Bodenbeläge), ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze, optimierte Beleuchtung, markierte Fluchtwege sowie akustische Maßnahmen zur Reduzierung störender Umgebungsgeräusche.
Moderne Ausbildungseinrichtungen integrieren zunehmend digitale Technologien und vernetzte Systeme. Dazu gehören Steuerungslösungen wie „BenchControl“ oder Industrie-4.0-fähige Geräte, die eine zeitgemäße, zukunftsorientierte Ausbildung ermöglichen und den Umgang mit digitalisierten Arbeitsprozessen fördern.
Die Raumausstattung eines Elektrolabors ist nicht nur funktional, sondern erfüllt auch wesentliche pädagogische Aufgaben. Sie unterstützt eine kompetenzorientierte Ausbildung unter realitätsnahen Bedingungen, fördert eigenverantwortliches Arbeiten sowie Teamarbeit und schafft eine sichere, motivierende Lernumgebung. Durch die gezielte Integration moderner Technik wird den Lernenden ein direkter Zugang zu aktuellen industriellen Standards ermöglicht, was ihre Ausbildungsqualität nachhaltig steigert.
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