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Qualitätsprüfung

Die Qualitätsprüfung bei Arbeitsplatz- und Aufbewahrungslösungen ist ein systematischer Prozess zur Sicherstellung, dass Produkte und Dienstleistungen die geforderten Qualitätsstandards erfüllen. Dabei werden sowohl gesetzliche Vorschriften als auch funktionale, ergonomische und sicherheitstechnische Anforderungen berücksichtigt. Ziel ist es, die Sicherheit, Funktionalität, Langlebigkeit und Nutzerzufriedenheit dauerhaft zu gewährleisten. Die Prüfung umfasst technische, ergonomische, sicherheitsrelevante und organisatorische Aspekte und dient als Grundlage für eine verlässliche Produktqualität im langfristigen Einsatz. 

Zentrale Bestandteile der Qualitätsprüfung 

  • Sicherheits- und Zertifizierungsanforderungen: Ein zentrales Kriterium ist die Einhaltung sicherheitstechnischer Standards. Produkte müssen in der Regel das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) tragen, das grundlegende Anforderungen an Sicherheit, Ergonomie und Dauerhaftigkeit bestätigt. Für elektrisch betriebene oder verstellbare Komponenten ist zusätzlich das CE-Zeichen erforderlich. Dieses dokumentiert die Konformität mit den einschlägigen europäischen Richtlinien und gewährleistet die rechtliche Zulässigkeit im europäischen Binnenmarkt. 
  • Produktkonzeption und Funktionalität: Die Prüfung der Konzeption stellt sicher, dass es sich um Serienprodukte handelt, die eine gleichbleibende Qualität und Nachlieferbarkeit ermöglichen. Bewertet wird zudem die Modularität und Anpassungsfähigkeit – etwa durch ergänzbare An- oder Aufbauelemente. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Kompatibilität innerhalb eines Produktportfolios, insbesondere bezüglich Maßen, Formen, Farben und verwendeter Materialien. 
  • Ergonomie und Nutzerkomfort: Ergonomische Aspekte sind zentral für die Bewertung. Kriterien wie Sitz- und Tischhöhen, Einstellmöglichkeiten und der allgemeine Nutzerkomfort stehen im Fokus, um gesundheitliche Belastungen zu vermeiden. Ergänzend können auch thermische, akustische und visuelle Komfortaspekte sowie die Luftqualität Teil der Prüfung sein, um ein umfassend angenehmes Arbeitsumfeld zu gewährleisten. 
  • Langlebigkeit und Materialqualität: Es erfolgt eine detaillierte Kontrolle der eingesetzten Materialien hinsichtlich ihrer Haltbarkeit, Stabilität und Umweltverträglichkeit. Die Produkte müssen dem langfristigen Gebrauch standhalten und dürfen dabei keine gesundheitsschädlichen oder umweltschädlichen Substanzen enthalten. Auch die mechanische Beanspruchbarkeit wird überprüft, um die Robustheit sicherzustellen. 
  • Qualitätsmanagement des Herstellers: Ein strukturiertes Qualitätsmanagementsystem – in der Regel zertifiziert nach ISO 9001 – ist Voraussetzung für eine kontinuierliche Qualitätssicherung. Dazu zählen regelmäßige interne und externe Audits sowie die Überwachung und Verbesserung der Produktionsprozesse. Solche Systeme gewährleisten die Reproduzierbarkeit der Qualität über längere Zeiträume hinweg. 
  • Prozess- und Servicequalität: Neben den physischen Produkten unterliegt auch die Qualität der begleitenden Dienstleistungen der Bewertung. Aspekte wie Planungsqualität, Beratungsleistung, Reaktionsgeschwindigkeit und Termintreue werden überprüft. Prozesse werden daraufhin analysiert, ob sie geeignet sind, eine gleichbleibend hohe Produkt- und Servicequalität sicherzustellen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. 

Typische Prüfschritte 

Die Durchführung der Qualitätsprüfung folgt standardisierten Abläufen: 

  • Sichtprüfungen und Funktionstests zur Feststellung äußerer und technischer Mängel 
  • Überprüfung von Normen und gesetzlichen Sicherheitsvorgaben 
  • Dokumentation der Ergebnisse, inklusive Fehleranalyse bei Abweichungen 
  • Soll-Ist-Vergleich anhand definierter Qualitätsanforderungen 
  • Bewertung des Qualitätsmanagementsystems, etwa durch Auditberichte oder Ratingverfahren 

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