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Lernwelten

Lernwelten im Kontext der Ausbildung und des Trainings von Elektroberufen an Arbeitsplatzsystemen im Elektrolabor sind integrative, digital unterstützte und flexibel gestaltbare Lernumgebungen, die eine moderne, praxisorientierte und individuelle Ausbildung ermöglichen. Sie verbinden Theorie und Praxis in einer ganzheitlich didaktisch konzipierten Umgebung und kombinieren räumliche, technische und methodische Elemente. Ihr Ziel ist es, ein flexibles, praxisnahes und individualisiertes Lernen zu fördern, das sowohl den Anforderungen der heutigen Arbeitswelt als auch den individuellen Bedürfnissen der Lernenden gerecht wird. 

Zentrale Merkmale von Lernwelten im Elektrolabor 

  • Modulare und flexible Arbeitsplatzsysteme: Ein zentrales Kennzeichen von Lernwelten ist ihre Modularität. Die Arbeitsplatzsysteme bestehen aus modern ausgestatteten Labortischen, mobilen Experimentiertischen und anpassbaren Montagewänden. Diese lassen sich je nach Lernziel und Gruppengröße flexibel konfigurieren und ermöglichen sowohl individuelle als auch kooperative Arbeitsformen. 
  • Integration von Theorie und Praxis: Lernwelten ermöglichen eine direkte Verzahnung theoretischer Inhalte mit deren praktischer Umsetzung. An den Arbeitsplätzen können Lernende elektrische Schaltungen aufbauen, Messungen durchführen oder Steuerungssysteme anwenden. Digitale Anleitungen und interaktive Softwarelösungen unterstützen diesen Prozess und fördern nachhaltiges Lernen durch Handlungsorientierung. 
  • Digitalisierung und Vernetzung: Digitale Steuerungs- und Dokumentationssysteme sind fester Bestandteil moderner Lernwelten. Tools wie elution oder BenchControl erlauben die Steuerung, Überwachung und Auswertung technischer Versuchsaufbauten. Die Integration vernetzter Geräte trägt zur Entwicklung von Kompetenzen im Kontext von Industrie 4.0 bei. 
  • Didaktische Konzeption und Sozialformen: Die Gestaltung der Lernwelten folgt einem handlungsorientierten didaktischen Konzept, das unterschiedliche Sozialformen wie Einzel-, Gruppen- oder Projektarbeit unterstützt. Unterschiedliche Lernsettings – von softwaregestützter Planung bis zu praktischer Arbeit an industriellen Komponenten – ermöglichen eine vielseitige Kompetenzentwicklung. 
  • Individualisierung und Förderung: Durch digitale Unterstützung und modulare Strukturen lassen sich Lernprozesse individualisieren. Lernende können in ihrem eigenen Tempo arbeiten und Inhalte entsprechend ihrer Interessen und Fähigkeiten bearbeiten. Dies fördert die Eigenverantwortung und erhöht die Motivation. 

Didaktischer Nutzen von Lernwelten 

Lernwelten im Elektrolabor bieten eine Vielzahl an Vorteilen für die Ausbildung in Elektroberufen: 

  • Sie ermöglichen praxisnahe, sichere und realitätsbezogene Experimente. 
  • Theorie und Praxis werden wirkungsvoll miteinander verknüpft. 
  • Unterschiedliche Lernniveaus und Lerngeschwindigkeiten können individuell berücksichtigt werden. 
  • Lernende werden gezielt auf die Anforderungen der digitalisierten Industrie vorbereitet. 

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