Glossar

Fachausdrücke, die auf der bott Webseite benutzt werden.
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Begriff Definition
KAIZEN

Jap.: Kai = Veränderung, zen = Das Gute, zur Verbesserung. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess in Prozessen.

KANBAN

Verbrauchs- bedarfsgesteuerte Produktion und Materialbevorratung nach dem Zuruf-Prinzip.

Kastenwerkbank

Werkbank mit geschlossenen Unterbau (Korpusbauweise), auf einem Fußgestell, das einen Freiraum zwischen Korpuselement und Fußboden generiert.

KISS

"Keep it simple and stupid", Prinzip zur Einschränkung von Komplexität.

Kofferraummanagement

Organisation und Ladungssicherung im Kofferraum.

Konfiguration

Zusammenstellung von Details und Eigenschaften durch die Wahl verfügbarer Elemente.

konfigurieren

Zusammenstellen, anpassen der Details und Eigenschaften durch die Wahl verfügbarer Elemente.

KVP

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess.

Ladungssicherung

Sichern von Ladung im Fahrzeug gegen Bewegungskräfte durch Beschleunigung, Verzögerung und Lenken.

Lean-Production

Schlanke Produktion nach dem Vorbild des Toyota- Produktionsprinzips.

Linie

Entsprechend dem Fertigungsablauf lokal aneinandergereihte oder gruppierte Betriebsmittel.

Lochplatte

Bauteil zur Aufnahme von Werkzeug- und Utensilienträgern mit Systemlochbild.

Manuelle Montage 1.0

Werkbankfertigung und Inselfertigung, vor dem Zeitalter der industriellen Revolution (von bott implementierte Definition der ersten Phase der manuellen Montage).

Manuelle Montage 2.0

Fließfertigung durch Verkettung von Einzelarbeitsplätzen (von bott implementierte Definition einer Phase der manuellen Montage).

Manuelle Montage 2.5

Konfiguration von Montagearbeitsplätzen nach dem Prinzip von Lean-Production (von bott implementierte Definition einer Phase der manuellen Montage).

Manuelle Montage 3.0

Die manuelle Montage als integratives System, bestehend aus Produktionssystem, Montagearbeitsplätzen und IT-Systemen, das die Themen Wandlungsfähigkeit der Fabrik, Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt und demographischer Wandel ganzheitlich bedient. (von bott implementierte Definition der jüngsten Phase der manuellen Montage).

Mehrarbeitsplatz

Mehrere, miteinander fest verbundene (verkettete) Arbeitsplätze.

Milchmann

Mitarbeiter der Logistik, der Material an der Bedarfsstelle in der Menge (in vordefinierten Los- Gebindegrößen) bereitstellt, in der es verbraucht wurde. Abgeleitet vom Milchboten, der nur lieferte wenn Leergut an Flaschen vor dem Haus standen.

Milkrun

Mitarbeiter der Logistik, der Material an der Bedarfsstelle in der Menge (in vordefinierten Los- Gebindegrößen) bereitstellt, in der es verbraucht wurde. Abgeleitet vom Milchboten, der nur lieferte wenn Leergut an Flaschen vor dem Haus standen.

modular

Aus einzelnen Bauteilen (Modulen) bestehend.

Modularität

Baukastenprinzip, bestehend auf Teilen (Modulen), die in Summe ein ganzes ergeben.

modulo

Die Marke modulo steht für ein modulares System einer Fahrzeugeinrichtung für Kleinkastenwagen. Durch die leichte Rahmenbauweise der Einrichtung entsteht die Möglichkeit, sie mit wenig Platzbedarf und geringem Eigengewicht an die Fahrzeugkonturen anzuschmiegen. Die Produkte der Marke modulo werden aus Stahl und Kunststoff gefertigt. Neben den Maximen Stauraumorganisation, Ladungssicherung, Stabilität steht die Sicherheit der Fahrzeuginsassen auch bei modulo im Fokus.

Montage

Zusammenbau oder Einbau vorgefertigter Teile.

Montagearbeitsplatz

Montagearbeitsplatz

Was macht einen Montagearbeitsplatz aus?

Ein Montagearbeitsplatz ist in seiner einfachsten Form ein Einzelarbeitsplatz, der dafür ausgelegt ist, dass eine Person daran bestimmte Aufgaben verrichtet. Gemeint ist also eine Arbeitsfläche, die in einem Prozess der manuellen Montage von Bedeutung ist. Grundlegend können mehrere Einzelarbeitsplätze zu einer Montagelinie zusammengesetzt werden, worin schließlich verschiedene Prozesse in sinnvoller Reihenfolge effizient erledigt werden. Dies ist natürlich nicht optimal, wenn lediglich verschiedene Tische aneinandergereiht werden - weder für die Angestellten noch für den Produktionsprozess.

Daher sollten Sie bei der Planung Ihres Montagearbeitsplatzes auf Folgendes achten: Materialfluss, Sicherheit und Ergonomie. Diese Aspekte sind entscheidende Kriterien für das generelle Wohlbefinden Ihrer Beschäftigten sowie für die Effizienz Ihrer manuellen Montage. Der Materialfluss der Montagelinie sollte so gewählt werden, dass der Werkstückträger angemessen von Station zu Station weitergeben wird - z.B. über Rollenbahnen. Außerdem sollte der kontinuierliche Nachschub sichergestellt sein. Hier könnten Bereitstellungswagen für einen konstanten Flow an der Montagelinie genutzt werden.

Die Gestaltung des Montagearbeitsplatzes spielt außerdem auch eine wesentliche Rolle für Sicherheit sowie Ergonomie – sowohl für Ihre Beschäftigten als auch für die Einzelteile. Als Grundsatz gilt, den Beschäftigten so viel hindernisfreien Bewegungsfreiraum wie möglich zu geben. Eine Möglichkeit wäre es, alle elektrischen Leitungen mit verdeckten Kabelhaltern zu fixieren. Dies sorgt zugleich für Sicherheit sowie Ästhetik. Aus ergonomischer Sicht gilt für die Anordnung des Montagearbeitsplatzes grundlegend, dass alle benötigten Gegenstände in Reichweite aufbewahrt werden, sodass langfristig schädliche Zwangshaltungen vermieden werden. Außerdem ist eine Höhenverstellung des Arbeitsbereichs für einen dynamischen und gesunden Arbeitsalltag unabdinglich.

All dies mag vielleicht erst einmal nach viel klingen, doch lässt es sich wunderbar kombinieren. bott hat als Hersteller von Montagearbeitsplätzen über die Jahre viel Erfahrung gesammelt, die sich in unserem avero Arbeitsplatzsystem zeigt. Es ist uns gelungen, die oben genannten Aspekte mit weiteren zu vereinen, damit Sie mehr Produktivität in Ihrem Unternehmen erreichen.
Montagefahrzeug

Nutzfahrzeug zum Transport von an einem Montageort benötigten Teilen, Materialien und Werkzeugen. Tw. mit Vorrichtungen zum Durchführen von Montage- und Reparaturarbeiten innerhalb des Fahrzeugs.