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Eine ESD-Version im Kontext von Arbeitsplatz- und Aufbewahrungslösungen bezeichnet eine spezielle Ausführung von Möbeln, Arbeitsplätzen oder Lagersystemen, die elektrostatische Entladungen (Electrostatic Discharge, ESD) gezielt kontrollieren, ableiten oder verhindern können. Sie ist immer dann erforderlich, wenn elektronische Bauteile vor elektrostatischer Entladung geschützt werden müssen – etwa in Entwicklungsabteilungen, Fertigungslinien oder Laborumgebungen. ESD-geschützte Produkte tragen entscheidend dazu bei, Schäden durch statische Elektrizität zu vermeiden, die zu unsichtbaren Defekten oder vollständigem Ausfall elektronischer Komponenten führen können.
Typische Merkmale einer ESD-gerechten Ausführung umfassen den gezielten Einsatz spezieller Materialien und Konstruktionsprinzipien. Zum Einsatz kommen antistatische, leitfähige oder ableitfähige Werkstoffe wie leitfähige Kunststoffe, metallische Bauteile oder spezielle Beschichtungen. Die gesamte Konstruktion ist in der Regel geerdet, häufig über zentrale Erdungspunkte. Ergänzend werden Zubehörkomponenten wie ESD-Armbänder, ableitfähige Böden und ESD-Stühle verwendet, um eine durchgängige Schutzkette sicherzustellen.
Ein zentrales Qualitätsmerkmal ist die Einhaltung einschlägiger Normen. Besonders relevant ist hierbei die Norm DIN EN 61340-5-1 (bzw. die internationale Entsprechung IEC 61340-5-1), die Anforderungen an den Schutz elektronischer Bauteile gegen elektrostatische Entladungen in Arbeitsbereichen definiert.
ESD-Arbeitsplatz- und Aufbewahrungslösungen sind in einer Vielzahl von Varianten erhältlich. Unterschiede ergeben sich unter anderem aus dem Produkttyp, dem Grad des ESD-Schutzes, der Modularität sowie dem Anwendungsbereich:
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