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Entsorgungsdepot

Ein Entsorgungsdepot bezeichnet im Kontext von Arbeitsplatz- und Aufbewahrungslösungen einen fest definierten Bereich oder Behälter zur Sammlung von Abfällen und nicht mehr benötigten Materialien. Es stellt ein wesentliches Element innerbetrieblicher Entsorgungsprozesse dar und trägt zur sicheren, hygienischen und gesetzeskonformen Abfallentsorgung bei. Als Teil der betrieblichen Infrastruktur dient es der strukturierten Zwischenlagerung und Trennung von Abfällen, fördert die Recyclingfähigkeit und unterstützt sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Zielsetzungen im Unternehmen. 

Merkmale und Struktur 

Ein Entsorgungsdepot weist mehrere charakteristische Merkmale auf: 

  • Sammelfunktion: Es fungiert als definierter Sammelpunkt für unterschiedliche Abfallarten. Typische Fraktionen sind Papier, Kunststoffe, Glas, Metalle oder spezielle Industrie- und Sonderabfälle. 
  • Zwischenstation: Das Depot bildet eine Schnittstelle zwischen dem Ort des Abfallanfalls (z. B. am Arbeitsplatz) und einer zentralen Entsorgungsstelle oder dem externen Abtransport durch ein beauftragtes Entsorgungsunternehmen. 
  • Ebenenstruktur: Entsorgungsdepots können auf verschiedenen Ebenen im Unternehmen eingerichtet sein – direkt am Arbeitsplatz, auf Bereichsebene (z. B. Abteilungen) oder zentral für den gesamten Betrieb (z. B. Werkhof oder Lagerbereich). 
  • Kennzeichnung und Sortierung: Die einzelnen Behälter innerhalb eines Depots sind in der Regel eindeutig gekennzeichnet und häufig farblich codiert, um eine einfache und korrekte Abfalltrennung sicherzustellen. 

Funktion im betrieblichen Ablauf 

Das Entsorgungsdepot ist ein organisatorisch eingebettetes Element der betrieblichen Infrastruktur und erfüllt zentrale Aufgaben in der Abfalllogistik: 

  • Bring- oder Holsysteme: Abfälle können entweder von Mitarbeitenden aktiv zum Depot gebracht werden (Bringsystem) oder regelmäßig durch interne Dienste oder externe Dienstleister abgeholt werden (Holsystem). 
  • Logistisches Bindeglied: Entsorgungsdepots unterstützen eine strukturierte und nachvollziehbare Abfalllogistik und tragen zu einem effizienten Ablauf bei. 
  • Branchenabhängige Anforderungen: In bestimmten Branchen – wie dem Gesundheitswesen, der chemischen Industrie oder Werkstätten – müssen Depots erhöhte Anforderungen hinsichtlich Hygiene, Zugänglichkeit und Sicherheit erfüllen. 

Praktische Anwendung 

Ein Beispiel für die konkrete Anwendung findet sich in Leitfäden für Kfz-Werkstätten. Dort werden Entsorgungsdepots als festgelegte Sammelpunkte für spezifische Werkstattbereiche definiert, etwa in folgender Form: 

„Entsorgungsdepot = Entsorg. Nr. VK. Büro. MA. AN. KFZ. HV. Karo. Lack.“ 

Diese Abkürzungen kennzeichnen verschiedene Werkstattzonen oder Abfallkategorien, denen jeweils eigene Sammelstellen zugewiesen sind. 

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