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Ausbildung

Unter Ausbildung im Umfeld von Hochschulen, Berufsschulen, Betrieben und Unternehmen im Bereich Elektronik, Elektrotechnik, Mechatronik und verwandten Berufen versteht man die strukturierte Vermittlung von theoretischem Wissen und praktischen Fertigkeiten, die für die Ausübung dieser technischen Berufe notwendig sind. Die Ausbildung erfolgt in verschiedenen Formaten und Institutionen und umfasst folgende zentrale Aspekte: 

Ausbildungsformen und -orte 

  • Berufsschule: 
    Vermittlung der theoretischen Grundlagen (z. B. Elektrotechnik, Mathematik, Physik, Informatik) und Förderung von Schlüsselkompetenzen wie Problemlösungsfähigkeit und Teamarbeit. Der Unterricht erfolgt oft in modern ausgestatteten Fachräumen und Laboren, in denen praktische Übungen und Experimente durchgeführt werden. 
  • Betriebliche Ausbildung (Duales System): 
    Praktische Ausbildung im Unternehmen, bei der die Auszubildenden reale Arbeitsprozesse, Installation, Wartung, Programmierung und Inbetriebnahme von Anlagen, Systemen und Geräten erlernen. Die Inhalte orientieren sich an den aktuellen Anforderungen der Branche und werden von erfahrenen Fachkräften vermittelt. 
  • Hochschule/Fachhochschule: 
    Vermittlung vertiefter wissenschaftlicher und technischer Kenntnisse im Rahmen eines (dualen) Studiums, oft mit Praxisphasen im Unternehmen. Hier werden auch Forschungskompetenzen, Projektarbeit und Innovationsfähigkeit gefördert. 

Typische Ausbildungsberufe und Studiengänge 

  • Elektroniker/in für Betriebstechnik 
  • Elektroniker/in für Automatisierungstechnik 
  • Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik 
  • Mechatroniker/in 
  • Industrieelektriker/in 
  • Elektroniker/in für Geräte und Systeme 
  • IT-Systemelektroniker/in 
  • Studiengänge wie Elektrotechnik, Mechatronik, Automatisierungstechnik, Informationstechnik. 

Ausbildungsinhalte 

  • Theorie: Elektrotechnik, Elektronik, Steuerungs- und Regelungstechnik, Informationstechnik, Mathematik, Physik, technische Kommunikation. 
  • Praxis: Aufbau, Inbetriebnahme, Wartung und Reparatur von elektrischen Anlagen und Systemen, Programmierung von Steuerungen (z. B. SPS), Fehlersuche, Mess- und Prüftechnik, Arbeiten mit modernen Softwaretools und Laborgeräten. 
  • Projektarbeit: Eigenständige oder teamorientierte Bearbeitung von Praxisprojekten, oft in Kooperation mit Unternehmen oder im Rahmen von Laborpraktika. 
  • Prüfungen: Zwischen- und Abschlussprüfungen, ggf. mit Zusatzqualifikationen wie Fachhochschulreife oder Englischzertifikaten. 

Ziel der Ausbildung 

Die Ausbildung qualifiziert die Absolventen für vielfältige Tätigkeiten in der Industrie, im Handwerk, in der Forschung oder Entwicklung – von der Planung und Installation über die Wartung bis hin zur Programmierung und Optimierung komplexer elektronischer und mechatronischer Systeme. 

 

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