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Arbeitsplatzlösung

Eine Arbeitsplatzlösung für Elektrolabore in Forschung, Wissenschaft oder Ausbildung ist ein speziell konzipiertes, modulares System, das Möbel, technische Infrastruktur und integrierte Geräte zu einer funktionalen Einheit vereint. Solche Lösungen sind gezielt auf die Anforderungen elektrischer und elektronischer Arbeiten ausgelegt und finden insbesondere in Hochschulen, Forschungseinrichtungen, technischen Ausbildungszentren sowie Schulungseinrichtungen Anwendung. Sie schaffen eine Arbeitsumgebung, die über den klassischen Labortisch hinausgeht und durchdachte Konzepte für Sicherheit, Ergonomie und Effizienz miteinander verbindet. 

Im Fokus steht die zuverlässige Integration von Energieversorgung, Messtechnik und digitalen Schnittstellen in ein normgerechtes Gesamtsystem. Die Gestaltung orientiert sich an aktuellen Standards und ermöglicht nicht nur ein sicheres, sondern auch ein komfortables und produktives Arbeiten. Dabei lassen sich die Systeme flexibel an unterschiedliche Nutzergruppen, wechselnde Aufgabenstellungen und räumliche Gegebenheiten anpassen. Ziel ist es, eine zukunftsfähige Arbeitsumgebung bereitzustellen, die sowohl didaktischen Anforderungen in der Lehre als auch technischen Ansprüchen in Forschung und Entwicklung gerecht wird. 

Zentrale Merkmale einer Arbeitsplatzlösung im Elektrolabor

1. Technische Ausstattung: 

  • Integration von Stromversorgungen, Mess- und Prüfgeräten, Kalibrier- und Testsystemen, die für die Durchführung von Experimenten, Prüfungen oder Entwicklungsarbeiten notwendig sind. 
  • ESD-Schutz (Schutz vor elektrostatischer Entladung) durch spezielle Erdungssysteme und geeignete Materialien, um empfindliche elektronische Bauteile zu schützen. 
  • Elektrische Sicherheitseinrichtungen wie Fehlerstromschutzschalter (RCD), normgerechte Erdung und Schutzleiter. 

2. Möbel und Arbeitsplatzgestaltung: 

  • Spezielle Labortische mit ausreichend großer Arbeitsfläche (z.B. 90×200 cm empfohlen), Stauraum und integrierten Regalen für Messgeräte. 
  • Ergonomische Gestaltung, z.B. höhenverstellbare Tische, abgeschrägte Geräteanbringung für bessere Bedienbarkeit und ermüdungsfreies Arbeiten. 
  • Modulare Bauweise, um die Arbeitsplätze flexibel an verschiedene Aufgaben oder Teamgrößen anpassen zu können. 

3. Funktionale Integration: 

  • Intelligente Anordnung der Geräte und Anschlüsse, um kurze Wege, Übersichtlichkeit und effiziente Arbeitsprozesse zu ermöglichen. 
  • Möglichkeit zur Erweiterung und Anpassung an neue technische Anforderungen oder veränderte Nutzergruppen (z.B. Einzel- oder Gruppenarbeitsplätze). 

4. Spezifische Lösungen für Ausbildung und Training: 

  • Arbeitsplätze mit didaktisch wertvoller Ausstattung, wie versenkbare Geräteaufbauten, Einhängevorrichtungen für Lehrsysteme und flexible Nutzung für Theorie und Praxis. 
  • Kompakte Trainingssysteme, die reale Experimente mit E-Learning verbinden und für mehrere Auszubildende gleichzeitig nutzbar sind. 

Typische Einsatzbereiche 

  • Forschung und Entwicklung: Labore, in denen neue elektronische Komponenten, Schaltungen oder Systeme entwickelt und getestet werden. 
  • Ausbildung und Lehre: Schulungsräume, Berufsschulen oder Hochschulen, in denen elektrotechnische Grundlagen und Anwendungen praktisch vermittelt werden. 
  • Qualitätssicherung und Wartung: Prüfplätze in der Industrie, in denen Produkte auf ihre elektrische Sicherheit und Funktion getestet werden. 

 

Erfahren Sie mehr:

Entdecken Sie mehr zu unserem Bereich Electrical Laboratory und unsere Arbeitsplatzlösung primus two.

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