Mobile Corona-Teststation in Konstanz

Dr. Simone Brunner, Fachärztin für Mikrobiologie, Infektionsepidemiologie und Laboratoriumsmedizin, ist in Baden-Württemberg mit einer mobilen Corona-Teststation unterwegs. Hier werden Abstriche gemacht und für den Transport zum Labor sicher gelagert. Eigens für diesen Einsatzzweck ließ sie sich von uns eine bott vario3 Fahrzeugeinrichtung individuell konfigurieren.

Das Labor für medizinische Auswertungen und Analysen gibt es bereits seit 1977. Dr. Brunner hat die Leitung 2007 übernommen. Die mobile Teststation ist ihre Antwort auf die großen Herausforderungen während der Corona Pandemie. Besonders wichtig ist das schnelle und gezielte Testen, beispielsweise auch direkt vor Ort an kurzfristig identifizierten Hotspots.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat sie sich für ihr Labor bei der Firma Graf Hardenberg in Konstanz einen Volkswagen Crafter besorgt. Die mobile Teststation ließ sie dann von uns mit einer bott vario3 Fahrzeugeinrichtung ausstatten. Ein enormer Vorteil daran ist, dass die Abstriche außerhalb von Arztpraxen, also fern von anderen Patienten entnommen werden können. Die mobile Teststation ist sehr schnell einsatzbereit. Mit ihr lassen sich bei Unternehmen, Kindergärten, Schulen oder Altersheimen direkt an Ort und Stelle von einer größeren Anzahl an Personen Speichelproben für Corona-Tests entnehmen.

Für mich war dieses Fahrzeug ein Herzensprojekt. Wir können damit unsere Region in diesen schwierigen Zeiten optimal unterstützen. Durch das schnelle Testen und Auswerten können wir eine Ausbreitung des Virus wirksam eindämmen. Mit bott konnte ich meine Vorstellungen von der mobilen Teststation sehr gut umsetzen. Die Beratung war hervorragend und mit dem Service bin ich sehr zufrieden.

Dr. Simone Brunner
Der Crafter mit unserer individuell angefertigten bott vario3 Fahrzeugeinrichtung ist die ideale Lösung für sie. Unsere besondere Aufgabe bestand darin, eine zu diesem Zweck gut geeignete Arbeitsumgebung umzusetzen. Eine Klimaanlage sorgt für gleichbleibende Temperaturen im Innenraum. Auf diese Weise haben ihre Mitarbeiter gute Arbeitsbedingungen im Sommer wie im Winter. Eine stabile Stromversorgung war sicherzustellen, um die Computer, die Drucker und die Beleuchtung zu betreiben. Mobiles Internet mit WLAN ist auch mit an Bord. Über einen Wechselrichter und eine zusätzliche Außeneinspeisung können die Geräte und die Beleuchtung sowohl im stationären als auch im mobilen Betrieb konstant laufen. 
Die Proben werden in Kühlboxen aufbewahrt. Um das Fahrzeug nach einem Einsatz zu desinfizieren, haben wir UVC Licht im Arbeitsbereich eingebaut. Dies sorgt für eine hygienische Umgebung. Darüber hinaus integrierten wir ein Waschbecken mit Warmwasser, an dem man sich die Hände waschen kann. Und einige Schubladen für Equipment und Schreibutensilien.

In den Kühlboxen können die Mitarbeiter von Dr. Brunner bis zu 500 Proben von Testpersonen zwischenlagern. In den Regalen sind Test-Sets und anderes Equipment untergebracht. Computer, Drucker und Kartenleser stehen auf einem Schreibtisch. Dort lassen sich die persönlichen Daten des Patienten verarbeiten. Die Krankenkassen-Karte wird hier in den Kartenleser geschoben und erfasst. Daraufhin wird ein Auftrag generiert, inklusive dem wichtigen QR-Code, der in der Corona-Warn-App gespeichert und abrufbar ist.

Außen am Fahrzeug ist eine Markise angebracht, die Schutz vor Sonne und Regen bietet. Der Patient erhält seine Unterlagen durch ein kleines Fenster auf der einen Seite des Crafter. Anschließend muss er einmal um das Fahrzeug herumlaufen. An einem weiteren Fenster auf der anderen Seite wird der Test durchgeführt. Mit einem langen Wattestäbchen wird der Abstrich durch die Nase entnommen. Der Patient erhält zudem eine Kochsalzlösung für eine Rachenspülung. Nach dem Abstrich und der Spülung wird der Test in eine Tüte verpackt und in der Kühlbox gelagert. Ausgewertet wird später im stationären Labor in Konstanz.

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