Sprinter für die Spuren­sicherung, Teil 1

Für kriminaltechnische Untersuchungen haben wir einen Einsatzleitwagen eingerichtet. Der „Spusi-Sprinter“ ist beispielhaft für den Einsatz bei der Polizei, um bei der Untersuchung von Tatorten schnell und unabhängig von den stationären Laboren agieren zu können. Im Mercedes-Benz Sprinter mit erhöhtem Dach ist alles an Bord, was die Ermittler für ihre Kommunikation brauchen. Sowohl die technische Infrastruktur als auch die Einrichtung mit Tischen und drehbaren Sitzen, die Gruppenbesprechungen erleichtern.

Eine elektrisch betriebene, einfahrbare Trittstufe erleichtert den Ein- und Ausstieg an der Seitentür: Sobald die Tür geöffnet wird, fährt sie heraus. Darüber hinaus haben wir eine Standheizung integriert sowie einen Wechselrichter. Eine zusätzliche Klimaanlage sorgt im Großraumtransporter für angenehme Temperaturen. Diese wird über die Außeneinspeisung mit 230 Volt Netzspannung betrieben.

Auf dem Armaturenbrett haben wir ein beleuchtetes Bedienpanel integriert. Über dieses lassen sich die elektrischen Zusatzkomponenten vom Fahrer- bzw. Beifahrersitz aus ansteuern. Darüber hinaus auch über eine App auf dem Mobiltelefon. Über Bluetooth lässt sich das Blaulicht am Signalwarnbalken auf dem Dach sowie die Beleuchtung im Fahrzeug ein- und ausschalten. Die LED Beleuchtung ist stufenlos zu dimmen oder auch auf Rotlicht umzuschalten, so dass die Pupillen der Kriminologen während der Arbeit bei Nacht weniger gestresst werden.

Mario Mauser, Leiter Elektrotechnik bei bott.

Darüber hinaus verfügt das Fahrzeug über einen PC und zwei Monitore. Was diese technischen Zusatzkomponenten alles können und wie praktisch wir sie integriert haben, das erfahren Sie nächste Woche im 2. Teil unserer News zum Spusi-Sprinter. Bleiben Sie gespannt!