Sprinter für die Spuren­sicherung, Teil 2

Für kriminaltechnische Untersuchungen haben wir einen Einsatzleitwagen eingerichtet. Dieser „Spusi-Sprinter“ ist beispielhaft für den Einsatz bei der Polizei, um bei der Untersuchung von Tatorten schnell und unabhängig von den stationären Laboren agieren zu können.

Vergangene Woche hatten wir Ihnen bereits über einige Zusatz­kompo­nenten an der Fahrzeug­elektrik berichtet. Diese gehen aber noch weit über den Wechsel­richter, die Stand­heizung und die zusätzliche Klima­anlage hinaus. Eines der Highlights am Fahrzeug ist das mobile Breit­band­internet an Bord:

Der Dual-SIM LTE Router stellt breitbandiges Internet zur Verfügung. Entweder über zwei verschiedene Provider für ein möglichst flächendeckendes Mobilfunknetz oder die doppelte Bandbreite über einen einzelnen Provider. In der bott vario3 Fahrzeugeinrichtung steckt ein Serverschrank mit einem Rack der genormten Einbauweite von 19 Zoll. Auf diese Weise können weitere Netzwerkkomponenten einfach ergänzt werden. Den W-LAN-Router haben wir hier bereits fest integriert.

Mario Mauser, Leiter Elektrotechnik bei bott.

Ein weiteres Highlight befindet sich am Heck des Sprinter: Damit die Mitarbeiter der Kripo ihre schweren Tatortkoffer ergonomisch günstig entnehmen können, ist der obere Teil des Regals elektrisch ausfahrbar. Es fährt heraus und gleichzeitig ein ganzes Stück nach unten, so dass der Zugriff auf den Inhalt leichter fällt. Das sieht man hier im Video:

Mit dem Sprinter für die Spurensicherung kann die Kripo autark Laboruntersuchungen und Lagebesprechungen gemeinsam mit den Kollegen im Präsidium ausführen. Die bott vario3 Fahrzeugeinrichtung mit den zahlreichen Zusatzkomponenten bietet hierfür eine ideale mobile Arbeitsumgebung.