Schneller vor Ort: Renault Twizy als Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.

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Die Bergische Universität Wuppertal (BUW) führt zusammen mit der Feuerwehr Wuppertal derzeit ein sehr ungewöhnliches Feldforschungsprojekt durch: Ein Renault Twizy dient dabei als Erkundungsfahrzeug.

Ziel der Feldstudie ist es, überflüssige Kosten durch Fehleinsätze großer Löschzüge, die möglicherweise nur aufgrund einer entlaufenen Katze gerufen werden, zu senken. Einsatzstatistiken der Hochschule belegen, dass 60 - 80 Prozent der Feuerwehreinsätze vergleichsweise einfache Arbeiten sind, wie Türöffnungen und Kleinbrände.

Nun versucht das Projektteam Einsätze mit einem kleinen und wendigen Fahrzeug zu bewerkstelligen. Der Twizy wird während der Laufzeit der Studie von einem Jahr zusätzlich zu allen Einsätzen alarmiert. Und immer mit dabei: der Heckträger von bott. In der Aluminiumbox findet wichtiges Equipment wie Löschspray, Gasmessgerät, Geräte zum Öffnen von Türen, Funkgeräte, Lampen und Sprühkreide Platz. Damit sind die Gerätschaften immer zur Hand und sicher untergebracht.

Im Anschluss an die Studie wird sich zeigen, ob der Twizy vergleichsweise weniger Strecke zurückgelegt hat. Und ob er in der Regel schneller an seinem Einsatzort angekommen ist, als seine großen Brüder im Fuhrpark der Feuerwehr.